Arthritis, häufig Rheumatismus oder Rheuma genannt

Die sogenannten Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, auch Rheumatismus oder kurz Rheuma genannt, umfassen viele verschiedene Krankheitsbilder. Alle diese Krankheiten haben gemeinsam, dass die Patienten unter starken, länger anhaltenden Schmerzen leiden. Die Begriffe Rheuma oder Rheumatismus gehen auf das altgriechische Wort „ῥεῦμα“ (sprich: reuma) zurück, auf Deutsch: Strom, Fluss, Stömung. Rheuma steht also für fließende, reißende und ziehende Schmerzen. Die häufigste Form des Rheumas ist die rheumatoide Arthritis (RA), eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Sehr oft sind die Finger- oder Zehengelenke betroffen, es können aber auch andere Gelenke in den Händen, Schultern, Füßen, Knien, Schultern oder Hüften betroffen sein. Bei der sogenannten Monoarthritis ist nur ein Gelenk schmerzhaft entzündet. Sind zwei bis vier Gelenke betroffen, spricht man von Oligoarthritis, bei mehr als fünf Gelenken nennt man die Krankheit Polyarthritis.

Die Ursache für rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe an den Gelenken angreift. Die Ursachen für das Entstehen der verschiedenen rheumatischen Erkrankungen sind nicht genau geklärt. Früher ging man davon aus, dass „Rheuma“ psychosomatischen Ursachen haben könnte. Heutzutage vermutet man, dass RA im Zusammenhang mit Viruserkrankungen, wie Hepatitis B, Hepatitis C, HIV, Epstein-Barr und Röteln, oder bakteriellen Infektionen, wie Tuberkulose (TBC) oder Morbus Whipple, auftreten kann. Auch Umweltgifte und Rauchen könnten einen Einfluss haben.

Rheuma tritt familiär gehäuft auf, die Entstehung der Krankheit ist also auch genetisch bedingt. Außerdem sind ungefähr dreimal so viele Frauen wie Männer betroffen. Häufig tritt die Krankheit zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Dann greift das Immunsystem das Bindegewebe an den Gelenken an, es entstehen Entzündungen, die in der Folge zum Abbau der Knorpel und Knochen führen können. Während der Nacht schwellen die Gelenke an, da vermehrt Entzündungsstoffe, die Botenstoffe des Immunsystems, ausgeschüttet werden. Am Morgen leiden die Patienten dann unter der sogenannten Morgensteifigkeit. Viele Betroffene berichten, dass die Beschwerden, die Schmerzen und die Steifigkeit, bei kaltem, feuchtem Wetter zunehmen. Aber auch Wetterumschwünge und Luftdruckänderungen können zur Verschlechterung des Allgemeinzustands führen.

TENS zur Schmerzbehandlung bei Arthritis

Bei der konventionellen Therapie werden die Schmerzen der Betroffenen mit starken Medikamenten behandelt, die sowohl schmerzstillende als auch entzündungshemmende Wirkung haben, beispielsweise mit Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin oder Piroxicam, sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Diese und andere Antirheumatika haben häufig starke Nebenwirkungen. Eine nebenwirkungsfreie Alternative zu den NSAR stellt die Schmerzbehandlung mit Hilfe von transkutaner elektrischer Nervenstimulation (TENS) dar. Durch die Stimulation der Nerven mit Reizstrom wird die Weiterleitung der Schmerzimpulse zum Gehirn gehemmt. So spürt man dank der TENS-Behandlung deutlich weniger Schmerzen. 

Einfache Behandlung mit TENS-Gerät von axion

Die TENS-Geräten von axion sind einfach zu handhaben. Selbstklebende Elektroden, die mit einem kleinen portablen TENS-Gerät verbunden sind, werden in der Nähe der schmerzenden Gelenken angebracht. Die elektrischen Impulse werden durch die Haut zu den schmerzleitenden Nervenfasern geleitet. Während der Behandlung spürt man den Strom lediglich als Kribbeln auf der Haut. Abgesehen davon hat die Reizstrombehandlung mit TENS keine Nebenwirkungen. Die tragbaren TENS-Geräte der Firma axion sind klein und leicht und können diskret unter der Kleidung getragen und mit einem stabilen Gürtelclip ganz einfach befestigt werden.