Wie Sie zu Hause durch EMS die Muskeln trainieren?

Bei der elektrischen Muskelstimulation, kurz EMS, kleben Sie mehrere Elektroden auf die Haut und stimulieren die darunterliegenden Muskeln mit elektrischen Reizstrom-Impulsen. Die Muskeln spannen und entspannen im Takt der Reize und werden dadurch auf Dauer gestärkt und somit trainiert. Die elektrischen Stromimpulse kommen von einem speziellen EMS-Gerät, mit dem die Elektroden verbunden sind.

Das ist die Theorie, aber wie sieht die Praxis aus? Wie funktioniert das EMS-Training zu Hause effektiv und was müssen Sie beim Trainieren beachten?

 

Muskelaufbau und Muskelausdauertraining daheim.

Es existieren viele verschiedene EMS-Trainingsvarianten für zu Hause. Dadurch haben Sie verschiedene Vorteile.  

  • Flexible Zeiten und Orte: Sie trainieren wann und wo Sie möchten.
  • Sportartenspezifisch trainieren: Wenn Sie bestimmte Sportarten betreiben, können Sie durch die EMS exakt die Muskeln trainieren, die in Ihrem Sport relevant sind.
  • Individuelle Elektroden: Sie können die EMS-Geräte von axion mit verschiedengroßen und verschiedenförmigen Elektroden verbinden, welche explizit auf die Stimulation bestimmter Muskeln sowie Muskelgruppen ausgerichtet sind. Dadurch können Sie in vielen Fällen effektiver trainieren als mit einheitlichen Elektrodenwesten in Fitnessstudios.
  • Spart Zeit und Geld: Da Sie zu Hause trainieren, brauchen Sie unter Umständen keinen zusätzlichen Besuch im EMS-Fitnessstudio mehr einzuplanen. Das schont auch das Portemonnaie.
  • Ideale Alternative zum Krafttraining: Ein EMS-Training ist deutlich gelenkschonender als wenn Sie konventionelles Krafttraining im Fitnessstudio machen. So tun Sie Ihrem Körper doppelt etwas Gutes.

 

Kein kompletter Ersatz für das herkömmliche Muskeltraining.

Zu beachten ist, dass das EMS-Training für zu Hause keine „Sportart“ für sich ist. Für eine optimale Fitness sollten Sie Ihre Muskeln weiterhin wie bisher konventionell beanspruchen sowie trainieren. Das EMS-Training stellt eine effektive Erweiterung hierzu dar. In diesem Fall lohnt sich ein beispielhafter Blick auf den Profisport, wo die Sportler normal trainieren und nebenbei die EMS anwenden, um einzelne Muskeln extra stärken zu können.

Was Sie für einen maximalen Effekt durchaus machen können, ist, die elektrische Muskelstimulation während des normalen Trainings anzuwenden. Führen Sie beispielsweise Hanteltraining aus und unterstützen Sie Ihren Bizeps mit EMS, indem Sie die Übung synchron mit den Impulsen des Gerätes ausführen. Eine Anwendung beim Joggen oder auf dem Ergometer kombiniert effektiv Ausdauer- und Krafttraining. So beanspruchen Sie Ihre Muskeln zusätzlich zum regulären Training über die Elektroden, wobei die Stromimpulse leicht reduziert werden.

Oft wird das EMS-Training als deutlich gelenkschonendere Alternative zum normalen Krafttraining bezeichnet. Auch ein Muskelkater macht sich normalerweise schwächer bemerkbar, wenn die Intensität richtig eingestellt ist.

 

Rückenschmerzen durch EMS-Training lindern.

Wussten Sie zudem, dass Sie mit dem EMS-Training zu Hause nicht nur Ihre Muskeln stärken, sondern unter Umständen auch Rückenschmerzen lindern oder verschwinden lassen können?

Laut Professor Grönemeyer an der Universität Witten sind 80% der chronischen Rückenschmerzen die Konsequenz einer schwachen Rückenmuskulatur. Das Problem dabei ist, dass Sie die Muskulatur nicht mehr trainieren und stärken können, wenn es erst einmal schmerzt. Ab dem Moment ist nur noch leichte Gymnastik empfohlen, die sich meist wiederum nur schwach auf das Schmerzproblem auswirkt.

Sie ahnen vielleicht schon, dass die EMS Ihnen beim Rückentraining helfen kann. Denn mit dem EMS-Reizstrom schonen Sie die schmerzenden Wirbel und sprechen konkret die Tiefenmuskulatur Ihres Rückens an. Bedeutet, dass Sie die Schmerzregion meiden und in der Tiefe die Ursache des Schmerzes beheben.

Glaubt man Studienergebnissen, dann scheint es, dass Rückenschmerzen dabei tatsächlich reduziert werden können. Nach einer Studie der Universität Bayreuth konnten 88% der EMS-Teilnehmenden ihre Rückenschmerzen lindern. Bei 44% der Teilnehmenden waren sie nach sechs Wochen komplett verschwunden.

Dies bestätigen auch die Anwender unserer Geräte:

„Die Wirkung ließ auch nicht auf sich warten. Latente Rückenschmerzen (über 1 Jahr) nach einer Rückenversteifung sind nun passe!“ – Bernd K., benutzt seit Dezember 2018 ein TENS-EMS-Kombigerät

„Das Gerät wurde mir in der  Klinik zum Testen zur Verfügung gestellt, um meine dauerhaften Rückenschmerzen LWS zu behandeln. Ich hab's probiert und war bei wiederholter Anwendung 2 Tage schmerzfrei. Jetzt hab ich ein solches Gerät Zuhause und gebe auf keinen Fall wieder her.“ – Susanne L., wendet seit April 2018 Reizstrom zuhause an

„Nach tagelanger Gartenarbeit starke Rückenschmerzen; mit zweimaliger Anwendung P08 hatte ich keine Rückenschmerzen mehr! Ein Top-Gerät, das ich auf keinen Fall wieder abgeben würde.“ – Josef U., besitzt seit Oktober 2016 ein STIM-PRO X9+

Ein EMS-Training kann auch bei anderen Schmerzarten wie Knieschmerzen oder Nackenschmerzen zu einer Besserung führen. Eine starke Muskulatur kann dazu beitragen, Gelenke zu entlasten und Beschwerden vorzubeugen.

 

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Worauf müssen Sie beim EMS-Training achten?

  • Gerätequalität: Sie brauchen ein EMS-Gerät, mit dem Sie Ihre Trainingsziele erreichen können. Darüber hinaus sollte es zu Ihrer Sicherheit offiziell geprüft und zertifiziert sein, erkennbar an der CE-Kennzeichnung.
  • Elektrodenqualität: Setzen Sie auf qualitativ hochwertige Elektroden statt billiger Alternativen aus Fernost. Oft sind letztere schnell verbraucht sowie unzureichend geprüft. Außerdem übertragen sie die Stromimpulse in vielen Fällen nicht ordentlich.
  • Elektrodenplatzierung: Platzieren Sie die Elektroden korrekt. Normalerweise werden eine Elektrode am Muskelansatz und eine weitere auf der Mitte des Muskels Näheres entnehmen Sie bei unseren Geräten den beiliegenden Informationen.
  • Trainingsprogramm und Parameter: Achten Sie darauf, dass Sie das richtige Trainingsprogramm oder die richtigen EMS-Parameter auswählen. Prüfen Sie beim Kauf des Geräts außerdem, ob eine ausführliche Bedienungsanleitung dabei und ein telefonischer Support gewährleistet ist. Bei axion können Sie darauf zählen.
  • Funktionalität: Bietet das Gerät ein EMS-Programm für die Muskeln, die Sie trainieren möchten? Gute EMS-Trainer zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass sie auch TENS-Programme beinhalten. Damit sind sie im Falle von schmerzenden Muskeln oder Verletzungen ideal vorbereitet.
  • Regeneration: Empfohlen wird eine Pause von mindestens zwei Tagen zwischen den Trainingseinheiten. Beanspruchen Sie Ihre Muskeln zu oft, dann kann es zu einem Übertrainieren führen, was sich schädlich auswirken kann.

  

 

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Das TENS und EMS Kombigerät von axion ist äußerst beliebt sowie offiziell geprüft und zertifiziert. Entscheiden Sie sich für unser Gerät und profitieren Sie von drei Jahren Garantie sowie einem Monat Geld-zurück ohne Wenn und Aber.

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Wie sieht der Trainingsablauf aus?

Der Trainingsablauf ist denkbar einfach.

  1. Sie platzieren einfach die Elektroden an den entsprechenden Punkten Ihres Körpers (gehen Sie dabei sehr genau vor, da die Position der Elektroden über den Trainingserfolg entscheiden kann – variieren Sie ggf. die Platzierung leicht, bis Sie die Muskeln optimal ansprechen),
  2. verbinden sie mit dem EMS-Gerät,
  3. wählen darauf das passende Reizstrom-Programm aus und
  4. können direkt starten, indem Sie die Intensität einstellen.

Bedenken Sie dabei, dass für einen optimalen Stromfluss die Hautstellen, wo Sie die Elektroden platzieren, sauber und frei von Cremes oder Schweiß sein sollten. Wir empfehlen ein spezielles Kontakt- und Reinigungsspray, um die Haut vor Anbringung der Elektroden zu reinigen. Trinken Sie vor dem Training außerdem ausreichend Wasser. Sonst könnte es beim Trainieren zu Kreislaufproblemen kommen.  

Zusatzhinweis: Holen Sie sich vor der ersten EMS-Anwendung einen ärztlichen Rat, um Risiken auszuschließen. Personen mit Herzschrittmachern, metallischen Implantaten (auch Spiralen), schweren / chronischen Krankheiten oder schwangere Frauen sollten von der EMS prinzipiell absehen. Näheres kann der Arzt Ihnen erklären.  

Wenn Ihre Trainingseinheit beendet ist,

  1. entfernen Sie die Elektroden wieder,
  2. geben diese zurück in die Packung und säubern die Haut und
  3. gönnen den soeben trainierten Muskeln eine zweitägige Ruhepause, um sich zu regenerieren.

Achten Sie darauf, die Elektroden aus Hygienegründen nur mit gewaschenen Händen zu platzieren und wieder zu entfernen.

Ein Trainingsablauf dauert normalerweise zwischen 20 und 50 Minuten plus Vorbereitungszeit sowie Nachbereitungszeit.

Sie können dabei verschiedene EMS-Trainingspläne verfolgen:

  1. Zirkeltraining: Sie trainieren den ganzen Körper in einer Session und planen zwei Tage Pause zwischen den Sessions ein.
  2. Splittraining: Sie trainieren täglich abwechselnd verschiedene Körperpartien und wiederholen den Trainingszyklus alle drei Tage.

Anwendungsbeispiele und wie Sie die Elektroden platzieren.

Sehen Sie sich verschiedene Beispiele für das EMS-Training zu Hause an und finden Sie heraus, wie Sie die Elektroden dafür idealerweise platzieren.

Übrigens müssen Sie für ein EMS-Training zu Hause nicht vortrainiert oder schlank sein. Die Stromimpulse wirken normalerweise auch an weniger trainierten Körperstellen. Sie können darüber hinaus die Intensität der elektrischen Muskelstimulation individuell anpassen, wozu die Gebrauchsanleitung weitere Hinweise liefert. Auf diese Weise tasten Sie sich voran, können locker starten und sich mit der Zeit steigern.

Anfühlen tun sich die Stromimpulse wie ein stärkeres aber schmerzfreies Vibrieren. Ihre Muskeln werden je nach Programm in einem rhythmischen Sekundentakt beansprucht.