TENS bei Rückenschmerzen

Eine pauschale Vorgehensweise bei der Anlage der Elektroden kann nicht vorgegeben werden. Hier sehen Sie die geläufigsten Beispiele für die richtige Elektrodenplatzierung für die Schmerzbehandlung bei Rückenschmerzen mit einem TENS Gerät.

TENS Beratung am Telefon: +49 (0) 7152 – 353 911 – 0 oder schreiben Sie uns.

TENS Elektrodenplatzierung bei Rückenschmerzen

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Alternativ können Sie die TENS - Rücken - Elektrode verwenden

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Wie hilft TENS bei Rückenschmerzen?

TENS Gerät Anwendung 

Die optimale TENS - Einstellung kann von Mensch zu Mensch sehr variieren. Probieren Sie aus, welches Programm oder Einstellung am Besten zu Ihnen passt. 

Anwendung bei STIM-PRO X9+:

Hier wird in der Regel das Programm P01, P05 oder P15 verwendet.

Anwendung bei Stim-Pro T800:

Hier wird in der Regel das Programm P5 oder P8 verwendet.

Die Stromstärke sollte so eingestellt sein, dass Sie als angenehmes Kribbeln empfunden wird. Die Dauer der Anwendung sollte ca. 40 Minuten betragen, um eine anhaltende Schmerzreduktion zu erzielen.  Es ist auch sinnvoll, die Programme hin und wieder zu wechseln um dem dem Körper einen neunen Reiz zu geben und um die Wirkung der TENS - Behandlung zu erhöhen.

Die TENS-Elektrode bei Rückenschmerzen

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EMS lockert zusätzlich die Muskeln

Nach der TENS - Behandlung können Sie mit den Programmen P29 bzw. P30 die Nackenmuskulatur lockern, um Verspannungen zu lösen. Stellen Sie die Intensität so ein, dass Sie leichte Muskelzuckungen spüren. Die Lockerung können Sie 10 bis 20 Minuten anwenden.

Mit EMS können Sie die Muskulatur zusätzlich zur Schmerztherapie trainieren, um den Rücken zu stärken und künftige Beschwerden zu vermeiden. Insbesondere wenn Sie viele Tätigkeiten im Sitzen ausführen, wie z. B. bei Büroarbeit, sind die Rückenmuskeln häufig nicht ausreichend trainiert. 

Ein EMS - Training wirkt hier präventiv dem Entstehen von Beschwerden entgegen. Mit dem EMS - Programm P17 können Sie Ihre Rückenmuskulatur optimal aufbauen. Wählen Sie dabei eine Intensität knapp unter der Schmerzgrenze für den optimalen Effekt. Sie sollten deutliche Kontraktionen spüren. Die Anwendung sollte anfangs nicht länger als 4 Minuten dauern, bei etwas Übung können Sie sich auf 6 Minuten steigern. Im Anschluss können Sie wieder Muskellockerung mit P29 und P30 anwenden, um Muskelkater zu vermeiden.

Wie können Rückenschmerzen entstehen?

Durch eine schlecht ausgebildete Rückenmuskulatur fehlt der Schutz der Wirbelsäule und der Bandscheiben (Zwischenwirbel). Dieses Muskelkorsett schützt und stabilisiert im Normalfall die Wirbelsäule, die Nervenbahnen sowie die Bandscheiben. Besonders betroffen ist hiervon vor allem der untere Bereich der Wirbelsäule, die Lendenwirbelsäule.

Unnatürliche und immer wiederkehrende Arbeitshaltungen, eine bewegungsarme Lebensweise oder anderweitig einseitige Belastungen des Rückens führen häufig zu muskulären Dysbalancen oder zu Verkrümmungen der Muskulatur. 

Ohne die schützenden Muskeln können die Kräfte direkt auf die Zwischenwirbelkörper wirken. Diese übertragen den hohen Druck weiter auf die angrenzenden Nervenbahnen. Dies verursacht letztlich den eigentlichen Rückenschmerz.

 

Was können wir tun?

Zur Vorbeugung von Rückenschmerzen ist es wichtig, eine Kräftigung der Muskulatur, eine Verbesserung der Körperhaltung, Lockerung bzw. Entspannung und eine rückengesunde Verhaltensweise zu kombinieren.

Das Training der Rückenmuskulatur ermöglicht nicht nur eine aufrechte und gerade Körperhaltung sowie ein athletisches Aussehen, sondern kann entscheidend dazu beitragen, Rückenbeschwerden zu vermeiden bzw. vorzubeugen.

Empfehlenswert ist ein gesundheitsorientiertes Rückentraining. Hierunter versteht man eine Kombination aus Rückenschule, Kräftigung der beteiligten Muskulatur, Dehnung und Lockerung diverser Muskeln sowie auch Entspannungsübungen.