Was ist EMS?

Wie ein Muskel die Elektrostimulation annimmt und was Sie damit bewirken.

EMS steht für „elektrische Muskelstimulation“.
Im Wesentlichen werden Reizstromgeräte in drei Bereichen eingesetzt:
- für die Schmerzbehandlung
- unterstützend zum gezielten Muskeltraining, zum Beispiel bei Inkontinenz
- für Entspannung, Ausgleichssport und Vergnügen

Muskelaufbau, Schmerztherapie, Inkontinenz, Rehabilitation, Cellulitis - die Liste der Anwendungsbereiche für elektrische Muskelstimulation ist lang. Schon in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts begannen Sportwissenschaftler der UdSSR, die Wirkung der Elektro-Muskel-Stimulation gezielt zu nutzen. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand: Ohne Medikamente und so gut wie ohne Nebenwirkungen sprechen die elektrischen Impulse gezielt einzelne Muskeln an und das mit einer weitgehend frei wählbaren Belastung. 

Verletzungen, die zum Beispiel durch schwere Gewichte oder nicht gelenkschonende Bewegungen entstehen, können damit nicht auftreten. So findet man heute die elektrische Muskelstimulation in zahlreichen Sportarten zur Leistungssteigerung oder zum Ausgleichstraining.

Die Wirkungsweise der Elektro-Muskel-Stimulation

Ihre Muskeln bewegen sich, wenn sie elektrische Reize erhalten. Diese Reize können bei bewussten Bewegungen vom Gehirn ausgehen oder vom Rückenmark. Mit einem EMS-Gerät werden diese Signale von außen durch die Haut gesendet, was für den Muskel keinen Unterschied macht. Für ein gezieltes Training bedeutet das aber, dass sie durch elektrische Muskelstimulation Effekte erzielen können, die durch normales Training nicht möglich sind. Die Medizin weiß inzwischen genau darüber Bescheid, wie schnell ein Muskel kontrahieren kann oder soll, wie lange er braucht, um sich zu entspannen, und wie das optimale Intervalltraining für Schnellkraft, Kraft-Ausdauer und Maximalkraft aussehen muss.
Durch Fortschritte in der Technik stehen diese Erkenntnisse auch für den Hausgebrauch zur Verfügung.

Elektrische Muskelstimulation für Sport und Rehabilitation

Im Gegensatz zu anderen Methoden des Muskelaufbaus gibt es bei der EMS so gut wie keine Nebenwirkungen. Demgegenüber stehen einige Vorteile: Die elektrische Stimulation spricht je nach Einstellung der Parameter gezielt rote oder weiße Muskelfasern an und man kann gezielt auf einzelne Muskeln eingehen, die beim normalen Training vernachlässigt werden. Außerdem ist ein EMS-Gerät zu Hause ideal für alle, die es nicht schaffen, zwei- bis dreimal in der Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Bei der richtigen Anwendung können Sie EMS sogar weiter nutzen, auch wenn Sie verletzt sind. Sprechen Sie dazu einfach Ihren Arzt an.

EMS gegen schlaffe Muskeln

Wenn Sie ein EMS-Gerät kaufen, können Sie damit auch die Probleme bekämpfen, die durch erschlaffte Muskulatur an den Beinen oder im Beckenboden-Bereich entstehen. Durch regelmäßiges Training können Sie unter anderem Inkontinenz, Schmerzen und schlaffer Haut vorbeugen. Werfen Sie einen Blick auf die speziellen Sonden und Elektroden für diese Bereiche oder lassen Sie sich beraten.

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